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Produktionsprobleme Ökostrom-Sparte von EnBW schwächelt

Wenig Wind und der heiße Sommer machen EnBW zu schaffen. Die Produktion von Ökostrom fällt geringer aus. Die Prognose wurde kassiert.

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Die Windräder von EnBW produzierten diesen Sommer weniger Strom als erwartet. Quelle: dpa

Düsseldorf Der Energiekonzern EnBW kämpft in seiner Ökostromsparte mit schwachen Windverhältnissen und Niedrigwasser. Daher schraubte das Unternehmen seine Erwartungen für diesen Bereich nach unten. Das Ergebnis der Erneuerbaren Energien werde im Gesamtjahr bestenfalls fünf Prozent über dem Vorjahr liegen, könne aber auch um bis zu zehn Prozent niedriger ausfallen, teilte der Versorger am Montag mit.

Bislang hatte EnBW mit seinen Windrädern und Laufwasserkraftwerken den Vorjahreswert um zehn bis 20 Prozent übertreffen wollen. Dank Zuwächsen im Netzgeschäft bekräftigten die Karlsruher zwar die Prognose für den Gesamtkonzern, der ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe oder um bis zu fünf Prozent darüber vorsieht. Es hänge aber von den Wetterverhältnissen ab, ob der Versorger am oberen oder am unteren Ende der Bandbreite lande.

In den ersten neun Monaten steigerte der Konzern seinen Umsatz um gut 13,4 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) kletterte um 3,3 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro.

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