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Quartalsbericht Energieriese Eon vor Innogy-Übernahme mit guten Zahlen

Der Stromkonzern steigert im zweiten Quartal seinen Gewinn und stellt die Märkte zufrieden. Klar gesunken ist auch die Verschuldung.

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Eon vor Innogy-Übernahme mit guten Zahlen Quelle: dpa

Düsseldorf Der Energiekonzern Eon hat im ersten Halbjahr rund 100.000 Kunden hinzugewonnen und seinen Gewinn gesteigert. Der um Sondereffekte bereinige Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um zehn Prozent auf 1,9 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Versorger am Mittwoch mit. Damit liegt Eon im Rahmen der Markterwartungen.

Die Zuwächse hatte der Konzern vor allem dem Geschäft mit Ökostrom und Kundenlösungen zu verdanken. Der Vorstand bestätigte seine Jahresprognose. Dank des Verkaufs der restlichen Uniper-Anteile an den finnischen Versorger Fortum konnte Eon seine wirtschaftliche Nettoverschuldung gegenüber Ende 2017 um 3,4 Milliarden Euro auf 15,9 Milliarden Euro senken.

Der Fokus liegt nun auf der Integration der RWE-Tochter Innogy. Zuletzt hatte Eon beim Übernahmeangebot an die Aktionäre die 90-Prozent-Marke verfehlt – und damit den sogenannten Squeeze-out. Kleinaktionäre hätten sonst per Barabfindung aus ihren Anteilen herausgedrängt werden können.

Im Zuge eines Milliardendeals zwischen den beiden Energieriesen RWE und Eon wird Innogy aufgespalten und zwischen den beiden Konzernen aufgeteilt. Dabei erhält RWE im Gegenzug für seinen Innogy-Anteil 16,7 Prozent der Eon-Aktien und mehrere Aktivitäten. Vor allem bekommt der Stromproduzent die erneuerbaren Energien von Innogy und sogar die von Eon. Eon wiederum wird sich damit auf die Sparten Vertrieb und Netze konzentrierten, will hier aber zu einem der größten europäischen Versorger aufsteigen.

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