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Quartalszahlen BP mit Gewinnsprung – Aktienrückkauf ausgeweitet

Der Vorstand ist zuversichtlich, dass das hohe Preisniveau in den Wintermonaten bleibt. Er kündigt an, bis Anfang 2022 für weitere 1,25 Milliarden Dollar Aktien zurückzukaufen.

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Im dritten Quartal schnitt BP infolge der gestiegenen Öl- und Gaspreise besser ab als erwartet. Quelle: Reuters

Die seit Monaten steigenden Öl- und Gaspreise haben den Gewinn des britischen Energiekonzerns BP im dritten Quartal anschwellen lassen. Das ermutigte den Vorstand, das Aktienrückkaufprogramm um über eine Milliarde Dollar auszuweiten. „Die steigenden Rohstoffpreise haben sicherlich geholfen, aber ich freue mich sehr, dass wir von Quartal zu Quartal das tun, was wir versprochen haben – erhebliche Barmittel zur Stärkung unserer Finanzen bereitzustellen, die Ausschüttungen an die Aktionäre zu erhöhen und in unseren strategische Konzernumbau zu investieren“, erklärte BP-Chef Bernard Looney am Dienstag.

Der Vorstand äußerte sich zuversichtlich, dass das hohe Preisniveau in den nachfragestarken Wintermonaten bleiben werde. Er kündigte zudem an, bis Anfang 2022 für weitere 1,25 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückzukaufen. Im dritten Quartal hatte BP bereits für 900 Millionen Dollar eigene Aktien erworben. Der Ölmulti hatte versprochen, 60 Prozent der überschüssigen Barmittel zu verwenden, um die Aktionärsrenditen zu steigern.

Im dritten Quartal schnitt BP infolge der gestiegenen Öl- und Gaspreise besser ab als erwartet. Der Nettogewinn erreichte 3,32 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 3,06 Milliarden Dollar. Im Vorquartal lag der Gewinn bei 2,8 Milliarden Dollar und im Vergleichszeitraum des Corona-Jahres 2020 bei 86 Millionen. Der Vorstand reduzierte den Schuldenstand um 700 Millionen auf 32 Milliarden Dollar.

BP plant, seine CO2-Emissionen in den kommenden Jahrzehnten drastisch zu reduzieren. Dazu sollen die Kapazitäten für erneuerbare Energien bis 2030 um das 20-fache erhöht werden, während gleichzeitig die Ölförderung um 40 Prozent reduziert wird. Zudem soll mehr Geld in CO2-arme Technologien fließen.

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