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Quartalszahlen Erste Group sieht den Höhepunkt bei Risikovorsorgen erreicht

Für das Gesamtjahr erwartet das österreichische Geldhaus Vorsorgen für Kreditausfälle von bis zu 1,3 Milliarden Euro. Dividendenzahlungen sind weiter geplant.

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Österreichs größte Bank hält an ihren Plänen für eine Dividendenzahlung fest. Quelle: Reuters

Das österreichische Geldhaus Erste Group sieht den Höhepunkt der wegen der Corona-Krise notwendigen Risikovorsorgen im zweiten Quartal erreicht.

Für das Gesamtjahr seien Vorsorgen für drohende Kreditausfälle zwischen 1,1 und 1,3 Milliarden Euro zu erwarten, sagte Risikochefin Alexandra Habeler-Drabek am Freitag bei der Präsentation der Quartalsergebnisse.

Für 2021 wagte die Managerin keine Aussage. Ziel sei es, „möglichst viel vorzuziehen für zukünftige Ausfälle“. Im ersten Halbjahr hatte das stark in Osteuropa tätige Institut Vorsorgen in Höhe von 675 Millionen Euro gebildet, wovon der Großteil im zweiten Quartal anfiel.

Trotz der Corona-Krise, die im laufenden Jahr einen Rückgang beim Nettogewinn bringen werde, hält Österreichs größte Bank an ihren Plänen für eine Dividendenzahlung fest.

Die Ausschüttung für 2019 und 2020 werde - bei grünem Licht der Aufsicht - jedoch erst kumuliert im Jahr 2021 erfolgen, sagte Finanzchef Stefan Dörfler. Die Höhe sei derzeit noch offen. Von der ursprünglich für 2019 geplanten Dividende von 1,50 Euro je Aktie werde man aber voraussichtlich abrücken.

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