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Quartalszahlen Großbank Lloyds löst Rückstellungen auf und verdient mehr als erwartet

Die Großbank verdient fast dreimal so viel wie im Vorjahr. Experten hatten zwar mit einer Erholung gerechnet, aber nicht in diesem Ausmaß.

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Mit dem Gewinn überraschte die Bank die Analysten. Quelle: Reuters

Die britische Großbank Lloyds hat zum Jahresstart von einer verbesserten Lage bei möglichen Kreditausfällen profitiert. Wie ihre Konkurrentin HSBC konnte die Bank einen Teil ihrer bisher gebildeten Rückstellungen in der Risikovorsorge auflösen und damit andere negative Effekte wie den rückläufigen Zinsüberschuss und höhere Kosten für den Konzernumbau mehr als abfedern. Unter dem Strich verdiente Lloyds nach Angaben vom Mittwoch im ersten Quartal fast 1,4 Milliarden Pfund (rund 1,6 Milliarden Euro) damit fast dreimal so viel wie ein Jahr zuvor.

Mit dem Gewinn überraschte die Bank die Analysten. Die Experten hatten zwar mit einer Erholung gerechnet, aber nicht in diesem Ausmaß. Der Anstieg geht darauf zurück, dass Lloyds im ersten Quartal 323 Millionen Pfund aus der Risikovorsorge nahm.

Anfang vergangenen Jahres hatte die Bank wegen des Ausbruchs der Corona-Pandemie und der dadurch ausgelösten hohen Unsicherheit rund 1,4 Milliarden Pfund für drohende Kreditausfälle zur Seite gelegt. 2020 waren es insgesamt 4,2 Milliarden Pfund.

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