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Ratingagentur S&P hält Vorwürfe gegen Grenke für unbegründet

Die Ratingagentur S&P nimmt Grenke von der Beobachtungsliste für eine mögliche Herabstufung. Bei Börsianern sorgte das für Jubel: Die Aktie legt sieben Prozent zu.

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Der Leerverkäufer Fraser Perring wirft dem Unternehmen unter anderem Bilanzmanipulation vor. Quelle: dpa

Die Ratingagentur S&P hält die gegen Grenke erhobenen Vorwürfe der Bilanztäuschung für unbegründet. Die Analysten bestätigten ihre Bonitätsnote mit „BBB+/A-2“ und nahmen das Rating von der Beobachtungsliste für eine mögliche Herabstufung, wie S&P Global mitteilte.

Bei Börsianern sorgte das am Freitag für Jubel. Die Aktie legte um sieben Prozent auf 37 Euro zu und war einer der größten Gewinner im Nebenwerteindex MDax.

„Wir gehen davon aus, dass sich Vorwürfe schwerwiegenden Fehlverhaltens gegen die Grenke AG als unbegründet erweisen werden“, erklärten die Experten von S&P. Im September hatten sie das Rating der Leasingfirma auf die Beobachtungsliste für eine mögliche Herabstufung gesetzt, nachdem Vorwürfe der Bilanzmanipulation aufgekommen waren.

Grenke gab Sonderprüfungen in Auftrag, um die Vorwürfe aus dem Weg zu räumen. Noch liegen keine finalen Ergebnisse vor, der Ausblick für das Rating beließ S&P daher auf negativ.

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    Der britische Leerverkäufer Fraser Perring, der als einer der ersten auf Bilanzmanipulationen bei Wirecard aufmerksam gemacht hatte, warf Grenke in einem Report im September unter anderem Manipulation von Bilanzen, Geldwäsche und Betrug vor. Gleichzeitig wettete er auf einen Kursverfall der Aktien. Der Grenke-Vorstand kündigte strategische Änderungen an.

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