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Ratingagenturen Fitch und Moody's senken Kreditwürdigkeit von Argentinien erneut

Argentinien steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Knapp zwei Monate vor der Präsidentenwahl werden die Ratingagenturen noch pessimistischer.

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Fitch korrigierte das Rating von „CCC“ auf „RD“. Quelle: dpa

Die Ratingagenturen Fitch und Moody's haben ihre Einschätzungen der Kreditwürdigkeit von Argentinien erneut gesenkt. Fitch korrigierte das Rating von „CCC“ auf „RD“. Die Bewertung bedeutet „Restricted Default“, also so viel wie eingeschränkter Kreditausfall, und ist nur eine Stufe vom Rating für Zahlungsausfall entfernt. Argentinien habe einseitig beschlossen, fällige Schuldtitel erst später zurückzubezahlen, teilte die Ratingagentur mit. Darum habe Fitch einen Zahlungsausfall bei dem Land festgestellt. Die Ratingagentur hatte erst Mitte August ihre Einschätzung gesenkt.

Moody's stufte die Schulden von Argentinien auf „Caa2“ von „B2“ hinab. Damit gelten die Kredite des Landes bei der Ratingagentur jetzt als „extrem spekulativ“.

In Argentinien stehen im Oktober Wahlen an. Die Kapitalmärkte befürchten einen Sieg des linken, protektionistisch orientierten Oppositionskandidaten Alberto Fernández.

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