Regenerative Energien Wind- und Sonnenstrom im Wettbewerb um die geringsten Kosten

Eine Ausschreibung sorgt erstmals für Konkurrenz bei der Ökostrom-Förderung: Wind- und Solaranlagen werden sich gegeneinander behaupten müssen.

Günstigste Alternative: Im Wettbewerb um die geringsten Kosten müssen die Technologien direkt gegeneinander antreten. Quelle: dpa

BonnBei der Ökostrom-Förderung müssen sich Wind- und Solaranlagen erstmals bei einer Auktion gegeneinander behaupten. Die Bundesnetzagentur hat am Montag die erste gemeinsame Ausschreibung für Windräder an Land und Solaranlagen gestartet. „Die Technologien treten in einen direkten Wettbewerb um die geringsten Kosten der Stromerzeugung“, teilte die Netzagentur mit. Ausgeschrieben wurde ein Gesamtvolumen von 200 Megawatt. Das von der Netzagentur festgelegte Höchstgebot beträgt für beide Technologien 8,84 Cent pro Kilowattstunde.

Bei der Auktion werden auch die Kosten für die Einbindung der neuen Anlagen in die Stromnetze berücksichtigt. Die Bundesnetzagentur hat 98 Landkreise im gesamten Bundesgebiet ermittelt, in denen es bereits verhältnismäßig viele Erneuerbare-Energien-Anlagen gibt. Gebote für Anlagen in diesen Kreisen werden mit einem sogenannten Malus belegt, weil durch sie zusätzliche Kosten für die Verteilernetze entstehen. Damit sinke die Wahrscheinlichkeit, für diese Gebote einen Zuschlag zu erhalten, teilte die Netzagentur mit.

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