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Regularien Bundesbank will Zügel für Banken wieder enger ziehen

Wegen möglichen Folgen durch die Coronakrise hatten die Aufsichtsbehörden ihre Anforderungen an die Banken angepasst. Jetzt soll diese Anpassung schrittweise zurückgenommen werden.

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„Der Weg aus den Sondermaßnahmen heraus, zurück zu den regulären regulatorischen Maßnahmen, ist wichtig.“ Quelle: Deutsche Bundesbank

Die deutschen Banken müssen sich auf ein strengeres Regiment der Aufsichtsbehörden einstellen. Unerwartete Folgen für Banken durch die Corona-Pandemie seien unwahrscheinlicher geworden und die Institute müssten daher wieder mit normalen aufsichtlichen und regulatorischen Anforderungen rechnen, sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling am Mittwoch bei einer Veranstaltung in Frankfurt laut Redetext. „Die Rücknahme werden wir dabei zeitlich staffeln und die Institute nicht überfordern.“

Um die Banken vor schwerwiegenden Folgen der Corona-Krise zu schützen, hatten die Aufseher regulatorische Vorschriften zum Teil aufgeweicht. „Der Weg aus den Sondermaßnahmen heraus, zurück zu den regulären regulatorischen Maßnahmen, ist wichtig“, sagte Wuermeling.

„Denn gerade die Covid-19-Krise hat gezeigt, wie bedeutend eine solide Kapitalbasis ist, damit Banken auch im Sturm stabil bleiben, mindestens eine Handbreit Wasser unterm Kiel haben und Kurs halten können.“

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