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Riskante Geschäfte China nimmt Vermögensverwalter an die kurze Leine

Die chinesische Regierung will Schlupflöcher für Schattenbanken schließen. Vermögensverwalter sollen deswegen strenger kontrolliert werden.

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Die Kommunistische Partei will riskante Geschäfte von Vermögensverwaltern verhindern. Quelle: Reuters

Peking China verschärft die Aufsicht über die Vermögensverwaltung. Dies beschloss ein Reformkomitee unter Vorsitz von Staatspräsident Xi Jinping, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte. Bereits im November hatte die Notenbank PBOC einen Entwurf für striktere Regeln in dem Bereich vorgelegt, in dem Gelder im Volumen von 15,4 Billionen Dollar (12,4 Billionen Euro) verwaltet werden.

Damit sollen Schlupflöcher geschlossen werden, die sogenannte Schattenbanken nutzen, um die Aufsicht zu umgehen und riskante Geschäfte mit erhöhtem Verschuldungsgrad zu machen. Die regierende Kommunistische Partei hat sich unter Xi dem verstärkten Kampf gegen solche Geschäfte verschrieben. In der Grauzone jenseits des regulierten Bankensektors tummeln sich in China Versicherer, Leasingfirmen und andere Unternehmen – darunter auch illegale.

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