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Robert Holzmann Österreichs Notenbankchef macht neue Gesprächskultur bei der EZB aus

Aus Sicht von Österreichs Notenbank-Chef Robert Holzmann werden unter Christine Lagarde die nationalen Notenbanken wieder stärker eingebunden.

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EZB: Österreichs Notenbankchef macht neue Gesprächskultur aus Quelle: Reuters

Österreichs Notenbank-Chef Robert Holzmann zeigt sich angetan von einer offeneren Gesprächskultur bei der Europäischen Zentralbank (EZB) unter ihrer neuen Präsidentin Christine Lagarde. „Alternative Meinungen werden begrüßt und offen diskutiert“, sagte das EZB-Ratsmitglied der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Man fühle sich ermutigt, auch zur herrschenden Meinung gegenteilige Standpunkte zu diskutieren. Aus Sicht von Holzmannn werden nun auch die nationalen Notenbanken stärker eingebunden. „Ja, es gibt jetzt den Diskurs konkurrierender Paradigmen.“

Die neue EZB-Chefin Lagarde hatte es sich zur Aufgabe gesetzt, nach dem Zwist über das im September beschlossene große geldpolitische Maßnahmenpaket wieder für mehr Konsens im EZB-Rat zu sorgen. So lud sie im November dessen Mitglieder zu einem informellen Treffen außerhalb der Notebank ein, um über die künftige Arbeit des EZB-Gremiums zu sprechen.

Holzmann bekräftigte in dem Interview zudem seine Forderung nach völliger Transparenz in den Protokollen der EZB-Sitzungen nach dem Vorbild der USA. „Es wäre ein Signal der Öffnung, und einzelne Positionen müssten besser begründet werden nach dem Motto: es gibt keine Geheimnisse.“

Er hält es zudem für möglich, dass es mit dem Einzug von zwei neuen Mitgliedern in das EZB-Direktorium dort zu einer Neuverteilung der Ressorts kommt. „Da muss es nicht unbedingt einen Transfer der Dossiers von den scheidenden zu den kommenden geben,“ sagte er.

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