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Rohstoffe Bei Kalipreisen verschätzt – K+S muss Milliarden abschreiben

Der Rohstoffkonzern leidet unter fallenden Kalipreisen. Weil das Unternehmen die Entwicklung falsch eingeschätzt hat, muss es nun Milliarden abschreiben.

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K+S hat die Preisentwicklung von Kali falsch eingeschätzt. Quelle: dpa

K+S hat sich bei der langfristigen Entwicklung der Kalipreise verschätzt und muss deshalb Milliarden abschreiben. Ausgehend vom aktuellen Kalipreisniveau werde zwar kurz- und mittelfristig weiter mit nachhaltig steigenden Preisen gerechnet, teilte der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller am Mittwoch mit. K+S gehe nun aber von einer langfristig niedrigeren Preisentwicklung aus als bislang.

Insgesamt fielen deshalb Wertberichtigungen auf Vermögenswerte von rund zwei Milliarden Euro im dritten Quartal an. Das werde den Nachsteuergewinn belasten, führe aber nicht zu einem Liquiditätsabfluss. Den Ausblick für 2020 bestätigte das Unternehmen.

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