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Rohstoffe Ölpreise stabilisieren sich

Trotz des gescheiterten Treffens der Ölförderländer am Sonntag in Doha hat sich die Talfahrt des Ölpreises am Dienstag nicht fortgesetzt. Das ist vor allem dem Streik der kuweitischen Ölarbeiter zu verdanken.

Die Erdölförderländer haben sich nicht auf ein Produktionslimit einigen können. Mittelfristig werden deshalb die Preise eher wieder sinken. Quelle: dpa

New York/London/WienDie Ölpreise haben sich am Dienstagmorgen weiter stabilisiert. Das lag auch an Streiks in Kuwait, die die Produktion des wichtigen Förderlandes stark minderten. Am Montag waren die Preise infolge der gescheiterten Gespräche wichtiger Ölförderländer über eine Begrenzung der Fördermenge zunächst stark abgerutscht, hatten sich dann aber wieder gefangen und frühe Verluste wettgemacht.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt 42,74 US-Dollar. Das waren 17 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai fiel um 4 Cent auf 39,74 Dollar.

Der Streik in Kuwait dürfte die Ölpreise indes nicht lange belasten. Die staatliche Petroleum-Gesellschaft kündigte an, dass Förderanlagen und Raffinerien schnell wieder hochgefahren werden sollen. Kuwait ist das viertgrößte Mitglied der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec).

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