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Royal Bank of Scotland EU untersucht abgesagten Filialbank-Verkauf

Die EU-Kommission untersucht den abgebrochenen Verkauf der Filialbank-Tochter der britischen Großbank Royal Bank of Scotland. Dieser war eine Auflage nach der Finanzkrise. Mögliche Alternativen müssten geprüft werden.

Die EU-Kommission hatte die Bank als Auflage in der Finanzkrise zu Verkäufen verdonnert. Im Gegenzug wurde sie durch Staatsgeld gerettet. Quelle: Reuters

BrüsselDie EU-Kommission prüft den abgesagten Verkauf der Filialbank-Tochter Williams & Glyn der Royal Bank of Scotland (RBS) genauer. Die Untersuchung solle klären, ob das von Großbritannien vorgeschlagene Alternativpaket einen angemessenen Ersatz für die Verpflichtung zur Veräußerung darstelle, teilten die EU-Wettbewerbshüter am Dienstag mit.

Dazu soll die Meinung aller Betroffenen eingeholt werden. Der Vorschlag der britischen Behörden könne nur akzeptiert werden, wenn er denselben positiven Effekt habe, den der Verkauf von Williams & Glyn gehabt hätte, sagte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

Die Brüsseler Behörde hatte RBS den Verkauf in der Finanzkrise als Auflage für eine Rettung durch die britische Regierung mit Staatsgeldern vorgeschrieben. Mitte Februar teilte die RBS mit, von der Veräußerung abzusehen, da nach siebenjähriger Suche kein Käufer gefunden worden sei. Williams & Glyn verwaltet nach EU-Angaben ein Vermögen von 20 Milliarden Pfund (rund 23 Milliarden Euro).

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