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Rückkehr an Finanzmarkt Umtausch von griechischen Anleihen erfolgreich

Griechenland konnte sich mit einem gelungenen Anleihen-Tausch zusätzliche Liquidität sichern und kommt damit der für 2018 angestrebten Rückkehr an den Finanzmarkt ein Stück näher. Dann endet das EU-Rettungsprogramm.

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Wenn das Rettungsprogramm der Europäischen Zentralbank 2018 ausläuft, will Griechenland selbstständig an den Finanzmarkt zurückkehren. Quelle: dpa

Athen Griechenland kann bei der angestrebten Rückkehr an die Finanzmärkte einen weiteren Teilerfolg verbuchen. Das hoch verschuldete Land verschaffte sich über einen gelungenen Anleihetausch zusätzliche Liquidität. Von den angepeilten knapp 30 Milliarden Euro seien bisher 25,47 Milliarden in neue, günstigere Papiere umgetauscht worden, bestätigte der griechische Regierungssprecher Dmitris Giannakopoulos am Mittwoch in Athen Angaben des staatlichen Rundfunks.

Endgültige Ergebnisse werde es in den nächsten Tagen geben, berichtete das in der Regel gut informierte Finanzportal capital.gr. Die neuen Anleihen haben eine Laufzeit von fünf bis 25 Jahren haben. Der Zinssatz variiere je nach Laufzeit zwischen 3,5 und 4,2 Prozent. Griechenland will stufenweise an die Geldmärkte zurückkehren. Im Juli war erstmals seit 2015 der Links-Rechts-Regierung unter Alexis Tsipras ein Testlauf für die angestrebte Rückkehr gelungen. Es wurden drei Milliarden Euro am Anleihemarkt eingesammelt.

Das dritte griechische Rettungsprogramm mit Hilfen von bis zu 86 Milliarden Euro endet im August 2018. Danach hofft Athen, das seit 2010 auf Kredithilfen angewiesen ist, sich wieder allein finanzieren zu können.

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