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Rückversicherer Geringe Katastrophenschäden sorgen bei Hannover-Rück für Gewinn

Noch immer muss Hannover Rück immense Belastungen aus ihrem US-Geschäft wettmachen. Doch geringe Katastrophenschäden gleichen das mehr als aus.

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Geringe Katastrophenschäden beflügeln Hannover-Rück-Gewinn Quelle: dpa

Hannover Geringe Katastrophenschäden haben dem Rückversicherer Hannover Rück im zweiten Quartal einen überraschenden Gewinnzuwachs gebracht. Unter dem Strich verdiente der Rivale von Munich Re und Swiss Re rund 282 Millionen Euro und damit gut vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hannover mit.

Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Vorstandschef Ulrich Wallin sieht den Konzern damit auf Kurs, in diesem Jahr einen Gewinn von mehr als einer Milliarde Euro zu erzielen.

Dabei muss die Hannover Rück jedoch immense Belastungen aus Teilen ihres US-Geschäfts wettmachen, weil einige Kunden wegen Preiserhöhungen die Verträge gekündigt haben. Die Summe dürfte sich im zweiten Halbjahr auf mehr als 264 Millionen US-Dollar (227 Mio Euro) vor Steuern belaufen, schätzte Wallin. Da die Hannover Rück damit künftige Verluste vermeide, sei dies langfristig aber positiv.

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