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Rückversicherer Swiss Re rechnet mit steigenden Rückversicherungsprämien

Der Schweizer Versicherungskonzern leidet unter niedrigen Zinsen und zunehmenden Schadensvolumen. Deswegen rechnet er nun mit Preiserhöhungen.

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Schon vor der Coronavirus-Krise seien die meisten wichtigen Märkte nicht profitabel gewesen, so der Versicherungskonzern. Quelle: Reuters

Der Rückversicherer Swiss Re rechnet mit einem anhaltenden Anstieg der Prämien für Versicherungsschutz. Der Schweizer Konzern verwies in einer Mitteilung vom Dienstag auf die tiefen Zinsen, die die Profitabilität der Branche drückten, sowie die zunehmenden Schadensvolumen. So seien es etwa im bisherigen Jahresverlauf im Atlantik zu einer rekordhohen Zahl von tropischen Stürmen gekommen.

Schon vor der Coronavirus-Krise seien die meisten wichtigen Märkte nicht profitabel gewesen. Entsprechend seien in allen Geschäftsbereichen Preiserhöhungen notwendig. Am Vortag hatte der Branchenprimus Münchener Rück prognostiziert, dass die Rückversicherungsprämien bis 2022 insgesamt um jährlich zwei bis vier Prozent zulegen.

Mehr: Corona kann als Steilvorlage für die Veränderung der Versicherungsbranche dienen.

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