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RWI-Schätzung Welthandel zuletzt deutlich zurückgegangen

Der Handelsstreit dauert an und sorgt weiterhin für Unsicherheiten. Das bleibt auch für den internationalen Handel nicht ohne Konsequenzen.

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Der Umschlag ist nach Schätzung des RWI besonders an chinesischen Häfen gesunken. Quelle: dpa

Berlin Der Welthandel ist einer Schätzung des Forschungsinstituts RWI zufolge zuletzt deutlich zurückgegangen. Das von dem Top-Ökonomen Christoph Schmidt geleitete Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen hat dazu den sogenannten Containerumschlag-Index entwickelt - gemeinsam mit dem Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL).

Dieses Barometer fiel laut einer Schnellschätzung für Februar auf 133,9 von 138,2 im Januar. Besonders kräftig gesunken ist demnach der Umschlag in den chinesischen Häfen. Allerdings war die Entwicklung dort durch das chinesische Neujahrsfest beeinflusst. Die USA und China überziehen sich in einem seit Monaten anhaltenden Handelskonflikt mit Zöllen und Gegenzöllen. Der Streit der beiden Schwergewichte im Welthandel sorgt in vielen Branchen für Verunsicherung.

Da der internationale Handel im Wesentlichen per Seeschiff abgewickelt wird, lassen die Containerumschläge laut den Essener Forschern zuverlässige Rückschlüsse auf den Welthandel zu. In den Index gehen die vom ISL im Rahmen seiner Marktbeobachtung fortlaufend erhobenen Angaben zum Containerumschlag in 83 internationalen Häfen ein, auf die rund 60 Prozent des entsprechenden weltweiten Containerumschlags entfallen.

Die Schnellschätzung für Februar stützt sich auf Angaben von 41 Häfen, die etwa 72 Prozent des im Index abgebildeten Umschlags tätigen.

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