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Sanierung und Erweiterung der Zentrale Bundesbank findet Ausweichbleibe

Etwa 2000 Mitarbeiter der Bundesbank sollen ab dem vierten Quartal 2019 in ein Büro-Hochhaus in der Frankfurter Innenstadt umziehen. Hintergrund: Die Frankfurter Zentrale soll saniert und erweitert werden.

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Die Bundesbank hat für die Zeit der geplanten Sanierung ihrer Zentrale in Frankfurt als Übergangsquartier das Frankfurter Büro Center (FBC, Vorne, M) gefunden. Quelle: dpa

Frankfurt Die Bundesbank hat für die Zeit der Sanierung und Erweiterung ihrer Frankfurter Zentrale eine Ausweichbleibe in der Stadt gefunden. Etwa 2000 Beschäftigte der Notenbank sollen ab dem vierten Quartal 2019 in ein Büro-Hochhaus in der Frankfurter Innenstadt umziehen, wie die Bundesbank am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

In dem 1981 eröffneten Frankfurter Büro Center (FBC) gebe es auf 40 Etagen über 40.000 Quadratmeter Bürofläche. Der Mietvertrag gelte für sieben Jahre mit der Option auf eine Verlängerung um bis zu drei Jahre. Das Gebäude liegt in unmittelbarer Nähe der Bundesbank-Hauptverwaltung in Hessen. Rund 500 Mitarbeiter der Zentrale ziehen nicht in das FBC um.

Die Bundesbank will künftig ihre Beschäftigten in Frankfurt an einem Standort zusammenfassen. Neben der Kernsanierung des Hauptgebäudes sind dafür auch Neubauten auf dem Gelände der Frankfurter Zentrale geplant. Zu den Kosten des gewaltigen Umzug- und Bauprojekts äußerte sich die Bundesbank bislang nicht.

Die Sanierungsarbeiten sollen Ende 2019 beginnen. Den Goldschatz, der in einem streng gesicherten Tresor unter der Erde auf dem Gelände der Zentrale lagert, will die Notenbank während der Bauzeit nicht verlagern. Das gesamte Projekt soll nach früheren Angaben vor 2030 abgeschlossen werden.

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