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Schlachtbetrieb Tönnies investiert mit Partner 500 Millionen Euro in China

Das deutsche Unternehmen kooperiert mit der chinesischen Dekon Group. Geplant ist ein Schweineschlachthof in der Region Sichuan.

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Deutschlands größter Schlachtbetrieb will zusammen mit seinem Partner, der chinesischen Dekon Group, einen Schweineschlachthof in der Region Sichuan aufbauen. Quelle: dpa

Deutschlands größter Schlachtbetrieb Tönnies weitet sein Auslandsgeschäft aus. Das Unternehmen mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück in Ostwestfalen investiert zusammen mit einem Partner 500 Millionen Euro in einen neuen Schlacht- und Zerlegebetrieb in China, wie ein Tönnies-Sprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Über das Projekt hatte zuvor die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet.

Demnach soll zusammen mit der chinesischen Dekon Group in der Provinz Sichuan im ersten Schritt ein Schweineschlachthof mit der Kapazität für zunächst zwei Millionen Tiere entstehen. Später wollen die Partner, die jeweils 50 Prozent halten, an dem Standort im Jahr sieben Millionen Schweine schlachten. Baubeginn soll im Jahr 2020 sein. Nach Informationen der „Lebensmittel Zeitung“ ist Dekon auf den Agrarbereich spezialisiert und betreibt bereits in China Mastanlagen für Schweine und Geflügel.

Die Tönnies-Gruppe mit weltweit rund 16.000 Mitarbeitern hat 2018 mit dem Schlachten von Schweinen und Rindern einen Umsatz von 6,65 Milliarden Euro erzielt. In Deutschland stagniert das Geschäft allerdings seit Jahren. Zuwächse sind nur durch Zukäufe möglich. 2015 übernahm Tönnies daher das dänische Unternehmen Tican und weitete damit sein Geschäft auf Dänemark, Großbritannien und Polen aus.

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