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Schuldenbarometer Weniger Privatpleiten in Deutschland

So wenige wie seit 2004 nicht mehr mussten sich 2017 zahlungsunfähig melden. Damit folgen die Privatpleiten dem rückläufigen Trend der Firmeninsolvenzen.

94.079 Menschen in Deutschland mussten sich im vergangenen Jahr zahlungsunfähig melden. Quelle: dpa

HamburgDie Zahl der Privatpleiten in Deutschland ist weiter rückläufig. Im Jahr 2017 mussten sich 94.079 Personen zahlungsunfähig melden – so wenige wie seit 2004 nicht mehr und 6,8 Prozent weniger als 2016. Das geht aus einer Untersuchung der Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel hervor, die an diesem Freitag veröffentlicht wird und den Online-Portalen der Funke-Mediengruppe vorab vorlag.

Grund für den erneuten Rückgang sei die geringe Arbeitslosigkeit und die verbesserte Einkommenssituation der Verbraucher, sagte Crifbürgel-Sprecher Oliver Ollrogge. Die meisten Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner gab es demnach mit 199 in Bremen, gefolgt vom Saarland (161) sowie Niedersachsen und Hamburg mit jeweils 155 Pleiten. Die wenigsten Fälle meldete Bayern mit 78 Insolvenzen.

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