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Schwaches erstes Quartal Deshalb rechnet die DZ Bank noch mit einem Milliardengewinn

Die DZ-Bank-Gruppe rechnet für 2018 mit einem Vorsteuergewinn von 1,5 bis 2 Milliarden Euro. In Zukunft will sie sich weiter steigern.

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Der Gewinn der DZ Bank liegt nach dem ersten Quartal unter dem Vorjahreswert, aber über den Erwartungen. Quelle: dpa

Frankfurt Die DZ Bank peilt trotz eines durchwachsenen ersten Quartals unverändert einen Milliardengewinn für das Gesamtjahr 2018 an. Die meisten Konzerngesellschaften hätten sich in den ersten drei Monaten operativ gut entwickelt, sagte der zum Jahresende ausscheidende Vorstandschef des genossenschaftlichen Spitzeninstituts, Wolfgang Kirsch, laut Redetext am Mittwoch bei der Hauptversammlung in Frankfurt.

„Mit einem Konzernergebnis vor Steuern von 437 Millionen Euro liegen wir für die DZ-Bank-Gruppe zwar unter dem Vorjahreswert, jedoch über unseren Erwartungen und dem anteiligen Plan“, führte Kirsch aus. Allerdings seien die Jahresaufwendungen für die Bankenabgabe und die Sicherungseinrichtung der genossenschaftlichen Banken in Gesamthöhe von 140 Millionen Euro bereits vollständig gebucht worden. Im ersten Vierteljahr 2017 lag das Vorsteuerergebnis bei 466 Millionen Euro.

Rückenwind verspricht sich die DZ-Bank-Gruppe, zu der unter anderen die Fondsgesellschaft Union Investment, die Bausparkasse Schwäbisch Hall, die R+V Versicherung und der angeschlagene Transportfinanzierer DVB gehören, von der guten wirtschaftlichen Entwicklung. Der Vorstand rechne für 2018 weiterhin mit einem Vorsteuergewinn in einer Spanne von 1,5 Milliarden bis 2 Milliarden Euro, bekräftigte Kirsch.

„Wir erwarten, diesen Wert in den darauffolgenden Jahren wieder zu steigern.“ 2017, dem ersten vollständigen Jahr nach der Fusion der DZ Bank mit der Düsseldorfer WGZ, hatte die Gruppe vor Steuern gut 1,8 Milliarden Euro und nach Steuern knapp 1,1 Milliarden Euro verdient.

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