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Schwächelnde Banken Deutscher Konjunktureinbruch gefährdet Gewinne der Banken

Unsicherheiten wie die Handelsstreitigkeiten und der Brexit treiben die deutschen Banken zu mehr Risikovorsorge. Kosteneinsparungen nehmen zu.

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Die Bankenbranche ist ohnehin schon geschwächt und der Konjunktureinbruch setzt ihnen weiter zu. Quelle: dpa

Der sich verschärfende Konjunktureinbruch in Deutschland ist ein weiterer Tiefschlag für die angeschlagenen Banken des Landes, etwas mehr als ein Jahrzehnt nach der lähmenden Finanzkrise, von der sich viele nie vollständig erholt haben.

Kreditinstitute von Deutsche Bank AG und Commerzbank AG bis zur deutschen Tochtergesellschaft von HSBC wiesen alle schwächere Gewinne für das zweite Quartal aus. Sie mussten mehr Risikovorsorge für Kredite an Unternehmen betreiben, die unter den Auswirkungen globaler Handelsstreitigkeiten, der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit und den Problemen im Automobilsektor litten. Alle verstärken nun ihre Kosteneinsparungen, um die wachsende Gefahr für die Rentabilität auszugleichen.

„Der Gegenwind von der Zins- und Konjunkturseite wird heftiger“, sagte Carola von Schmettow, Sprecherin des Vorstands von HSBC Deutschland am Mittwoch. In der zweiten Jahreshälfte sieht die Bank eine „erhöhte Gefahr von Kreditausfällen“.

Die zunehmende Bedrohung könnte kaum zu einem schlechteren Zeitpunkt für eine Bankenbranche kommen, die bereits durch jahrelange unterdurchschnittliche Rentabilität und gescheiterte Turnaround-Pläne geschwächt ist.

Mehr: Die EZB kommt ihrem Inflationsziel nicht näher: Die Verbraucherpreise im Euro-Raum stagnieren im August, größter Preistreiber waren Lebensmittel.

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