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Schweizer Großbank Broker kündigt wegen Schweine-Äußerung die Geschäftsbeziehungen mit der UBS

Der Schweine-Vergleich eines UBS-Mitarbeiters sorgt weiter für Aufsehen. Die Tochter eines chinesischen Brokers zieht nun erste Konsequenzen.

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Der Chefökonom der UBS-Vermögensverwaltungssparte hatte sich unangemessen über die Situation rund um die Verbraucherpreise in China geäußert. Quelle: Reuters

Peking, Shanghai Ein flapsiger Kommentar eines Ökonomen der Schweizer Großbank UBS hat laut Insidern Folgen für das Institut in China: Die Tochter eines chinesischen Brokers – Haitong International – habe ihre Geschäftsbeziehungen mit der UBS aufgekündigt, wie Haitong-Angestellte zu Reuters sagten.

Dies habe der Chef des Instituts, Lin Yong, in einer Meldung auf WeChat verkündet, erklärte ein Mitarbeiter, der die Mitteilung gesehen hatte. Zudem habe die Firma die Entscheidung in einer internen Mail an die Mitarbeiter verkündet, sagte ein weiterer Angestellter.

Hintergrund ist ein Kommentar des Chefökonoms der UBS-Vermögensverwaltungssparte, Paul Donovan. Er sprach in einem am Mittwoch veröffentlichten Podcast über höhere Verbraucherpreise aufgrund von Krankheiten bei Schweinen: „Spielt das eine Rolle? Es ist wichtig, wenn du ein chinesisches Schwein bist. Es ist wichtig, wenn man gerne Schweinefleisch in China isst“, sagte er.

Das hatte in der chinesischen Finanzbranche einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. UBS hatte sich daraufhin entschuldigt. China ist für die Schweizer Großbank ein wichtiger Markt, in dem sie sich auch künftig gute Geschäfte erhofft.

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