WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Schweizer Großbank UBS offenbar vor Einigung in italienischem Geldwäsche-Fall

Einen Geldwäsche-Fall könnte die Schweizer Großbank gegen eine Zahlung von drei Millionen Euro vom Tisch bringen. Der Vorschlag werde wohl von den Mailänder Staatsanwälten unterstützt.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Vergangenen Monat hatte sich die UBS bereits in einem Steuerverfahren mit den italienischen Behörden geeinigt und dafür 101 Millionen Euro bezahlt. Quelle: Reuters

Mailand Die UBS steht Insidern zufolge vor der Beilegung eines weiteres Rechtsstreits in Italien. Einen Geldwäsche-Fall könnte die Schweizer Großbank gegen eine Zahlung von drei Millionen Euro vom Tisch bringen, wie zwei mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Der Vorschlag werde von den Mailänder Staatsanwälten unterstützt und habe eine hohe Erfolgschance, müsse aber noch von einem Richter genehmigt werden. Der Richter dürfte sich des Falls im Herbst annehmen. In Italien können Rechtsfälle ohne Schuldeingeständnis beigelegt werden. UBS lehnte eine Stellungnahme ab.

Vergangenen Monat hatte sich die UBS bereits in einem Steuerverfahren mit den italienischen Behörden geeinigt und dafür 101 Millionen Euro bezahlt.

Mehr: Erst vor wenigen Wochen bestrafte die EU-Kommission fünf Großbanken wegen Kartellabsprachen im Devisenhandel. Jetzt droht der nächste Fall.

Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%