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Schweizer Großbank UBS rüttelt nach Milliarden-Urteil nicht an Dividende

Die Schweizer Großbank will nicht von ihrer Dividendenpolitik abrücken – trotz der jüngst in Frankreich verhängten Rekordstrafe von 4,5 Milliarden Euro.

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Mitte März wird die Großbank ihren Geschäftsbericht für 2018 veröffentlichen. Quelle: Reuters

Zürich Die UBS will trotz der in erster Instanz verhängten Rekordstrafe in einem Gerichtsprozess in Frankreich nicht von ihrer Dividendenpolitik abrücken. Die für 2018 vorgeschlagene Dividende von 70 Rappen je Aktie solle nicht angetastet werden, sagte Bankchef Sergio Ermotti am Freitag in einer Telefonkonferenz für Analysten.

Zudem halte die Schweizer Großbank an ihrer Ausschüttungspolitik fest: Das Institut will die Dividende jährlich steigern und überschüssiges Kapital vorzugsweise über Aktienrückkäufe ausschütten. Allerdings werde die UBS dabei ihren Geschäftsausblick und unvorhersehbare Ereignisse berücksichtigen. Vorrangiges Ziel sei, die Dividenden abzusichern, sagte Ermotti. Zu den konkreten finanziellen Auswirkungen wolle sich die Bank bei der für Mitte März geplanten Veröffentlichung des Geschäftsberichts für 2018 äußern.

Ein französisches Gericht hatte die Schweizer Bank im Prozess um Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Geldwäsche zu einer Strafzahlung von 4,5 Milliarden Euro verurteilt. Das Institut hat jedoch umgehend Berufung eingelegt. Damit ist das Urteil nicht rechtskräftig.

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