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Schweizer Großbank UBS sieht Zusatzgeschäft bei reichen Unternehmern

Die Schweizer Großbank will mit ihren Sparten eine Brücke zur Vermögensverwaltung bauen. Dadurch will sie mehr Services für Unternehmer anbieten.

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UBS wittert Zusatzgeschäft bei reichen Unternehmern Quelle: Reuters

Zürich Die UBS will ihre Vermögensverwaltung in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (Emea) stärker mit der Investmentbank und der Firmenkundensparte verzahnen und erhofft sich dadurch Zusatzgeschäft. Im Zuge dessen hat die Bank den langjährigen UBS-Manager Christian Rosset per Anfang Februar zum Chef einer neuen Einheit ernannt, die die Vermögensverwaltung bei der Beratung von Unternehmenskunden unterstützt.

„Ein Großteil der Neukunden, die wir gewinnen, sind Unternehmer“, sagte die für die Vermögensverwaltung in Emea zuständige UBS-Managerin Christine Novakovic der Nachrichtenagentur Reuters. „Wenn wir ein kleines schlagkräftiges Team von Leuten etablieren, die aus der Investmentbank und dem Firmenkundengeschäft kommen, und unser Produktangebot dort in- und auswendig kennen, dann können sie die Brücke zu unserer Vermögensverwaltung bauen.“

Von Unternehmern erhofft sich die Schweizer Großbank zum einen Zusatzgeschäft im Firmenkundenbereich und der Investmentbank, etwa wenn sie auch andere Dienstleistungen wie beispielsweise Währungsabsicherungen oder Beratung bei allgemeinen Finanzierungsfragen für ihre Firma bei der UBS beziehen. Zudem will die UBS auch weitere Unternehmer als neue Kunden gewinnen.

Im Fokus stünden auch kleinere und mittlere Firmeninhaber. „Damit könnten wir Neugeld und Wachstum für die Vermögensverwaltung generieren“, sagte Novakovic. „Wir werden in einigen Märkten starten und dieses Team dann schrittweise in anderen Regionen aufbauen.“

Die langjährige UBS-Managerin war vor ihrem Wechsel in die Vermögensverwaltungs-Division für das Investmentbank- und Firmenkundensegment in der Schweiz verantwortlich. Einen ähnlichen Schritt vollzieht nun Rosset: Er war bislang in diversen Funktionen für Firmenkunden zuständig.

Zusätzliches Wachstum dürfte bei der größten Schweizer Bank sehr willkommen sein: Denn im vierten Quartal hatten die Marktturbulenzen das Ergebnis in der Vermögensverwaltung und in der Investmentbank gedrückt.

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