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Schweizer Notenbank Negativzinsen bleiben unverzichtbar

Mit allen Mitteln stemmt sich die Schweiz gegen eine Aufwertung der Landeswährung. Für die exportorientierte Industrie wäre das schädlich. Eine expansive Geldpolitik mitsamt Negativzinsen sei deshalb weiter notwendig.

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Die Schweiz will eine Aufwertung der eigenen Währung verhindern. Quelle: dpa

Zürich Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält Negativzinsen und die Bereitschaft der Notenbank zu einem Eingreifen am Devisenmarkt weiterhin für unabdingbar. Die jüngste Abschwächung des Frankens gegenüber dem Euro sei positiv, allerdings bleibe die Situation fragil, sagte SNB-Direktoriumsmitglied Andrea Maechler am Donnerstag auf einer Veranstaltung in Yverdon-Les-Bains. „Insgesamt zeigen die Trends für den Franken in die richtige Richtung“, sagte die Währungshüterin. „Aber es ist zu früh für eine Aussage, ob diese Trends nachhaltig sind.“ Die expansive Geldpolitik der SNB sei weiterhin notwendig. „Die Negativzinsen sind für die die Schweiz momentan ein unverzichtbares Instrument.“

Die SNB stemmt sich seit der Abkehr von der Euro-Anbindung des Frankens Anfang 2015 mit Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen gegen eine für die exportorientierte Industrie des Landes bedrohliche Aufwertung der Landeswährung. Aktuelle kostet ein Euro 1,1450 Franken.

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