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Sinkende Erwartungen Börsianer blicken pessimistischer auf Konjunktur in Deutschland

So schlecht wie heute waren die Erwartungen das letzte Mal nach dem Brexit-Votum vor zwei Jahren. Vor allem der Handelsstreit belastet die Prognosen.

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Börsianer blicken pessimistischer auf Konjunktur in Deutschland Quelle: dpa

Berlin Börsenprofis blicken deutlich pessimistischer auf die deutsche Konjunktur. Das Barometer für ihre Erwartungen im kommenden halben Jahr fiel im Oktober um 14,1 auf minus 24,7 Zähler, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage unter 194 Analysten und Anlegern mitteilte.

Das ZEW bezeichnete den Rückgang als „bemerkenswert stark“: Einen stärkeren Rückgang habe es zuletzt nach dem Brexit-Votum im Juli 2016 gegeben. Ökonomen hatten für Oktober lediglich mit minus 12,0 erwartet. „Die Erwartungen für die deutsche Wirtschaft werden vor allem durch den sich verschärfenden Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet“, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach.

Die führenden Institute gehen in ihrem Herbstgutachten für die Bundesregierung davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt zwischen Juli und September nur noch um 0,1 Prozent gewachsen ist, nach 0,5 Prozent im Vorquartal. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht eine erste Schätzung dazu im November.

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