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Sitz im EZB-Rat Slowakischer Finanzminister soll Notenbank-Chef werden

Die slowakische Regierung hat Finanzminister Peter Kazimir als Notenbank-Chef nominiert. Er gilt als Verfechter der europäischen Stabilitätsregeln.

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Als slowakischer Notenbank-Chef würde Peter Kazimir zur Führungsetage der EZB gehören. Quelle: Reuters

Bratislava Der slowakische Finanzminister Peter Kazimir ist auf dem Sprung in die Führungsetage der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Regierung in Bratislava nominierte den 50-Jährigen für den Posten des heimischen Notenbankchefs. Dieser hat Sitz und Stimme im EZB-Rat. Das Parlament muss der Personalie noch zustimmen.

Amtsinhaber Jozef Makuch räumt seinen Posten vorzeitig im März 2019. Kazimir gilt als Verfechter einer harten Linie, was die Einhaltung der europäischen Stabilitätsregeln betrifft.

Im EZB-Rat hat sich der scheidende Notenbankchef Makuch flexibel gezeigt: Manchmal schloss er sich dem Lager um den als Architekten der ultra-lockeren Geldpolitik geltenden EZB-Chef Mario Draghi an, manchmal aber auch der Gruppe um den eher auf orthodoxe geldpolitische Ansätze fixierten Bundesbankchef Jens Weidmann.

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