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Solartechnik SMA Solar sieht nach Gewinnsprung anziehende Nachfrage – Aktie im Plus

Wegen der Geschäfte in den USA läuft es gut für den Technikkonzern. Finanzvorstand Hadding sieht sogar den Tiefpunkt der Coronakrise überwunden.

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Laut Finanzvorstand Ulrich Hadding zahlen sich die Sparpläne der vergangenen Jahre während der Coronakrise aus. Quelle: dpa

Der Solartechnikkonzern SMA Solar hat trotz der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr einen Umsatz- und Gewinnsprung verbucht. Das sei neben den Restrukturierungen der vergangenen Jahre vor allem dem starken Projektgeschäft in den USA und dem unverändert positiven Handelsgeschäft in Europa zu verdanken, erklärte Finanzvorstand Ulrich Hadding am Donnerstag. Der Tiefpunkt in der Coronakrise sei überwunden, betonte er. „Der Auftragseingang steigt wieder.“ Er rechne ab dem dritten Quartal mit einer „Aufholbewegung“ bis in das kommende Jahr hinein.

„Auftragseingang und Umsatz werden im dritten und vierten Quartal sicher höher liegen, als zum Jahresbeginn erwartet“, kündigte Hadding an. SMA Solar ist auf Wechselrichter für Solaranlagen spezialisiert, die den aus der Sonnenenergie produzierten Gleichstrom zur Einspeisung in das Stromnetz in Wechselstrom umwandeln.

Auch bei der Entwicklung der Marge äußerte sich der Finanzchef zuversichtlich. „Wir werden bei der Bruttomarge sicher an die 20 Prozent wieder herankommen.“ Die Restrukturierungen und Sparsamkeit der vergangenen Jahre wie auch der Rückzug aus China und Indien zahlten sich nun in der Krise aus, so Hadding.

An der Börse kamen die Nachrichten gut an: Die Aktie notierte mit 32,34 Euro über elf Prozent im Plus. Damit ist der SDax-Titel beinahe doppelt so viel wert wie noch im März.

SMA Solar verbuchte im ersten Halbjahr bei einem Umsatzsprung um 42 Prozent auf 514 Millionen Euro einen Anstieg des operativen Ergebnis (Ebitda) auf 24 (Vorjahr: 9,0) Millionen Euro. Netto blieben 3,0 Millionen Euro stehen, nach einem Verlust von 14 Millionen vor Jahresfrist. Trotz der Corona-Krise bekräftigte der Vorstand seine Jahresziele, die einen Umsatz von 1,0 bis 1,1 Milliarden Euro vorsehen und ein Ebitda von 50 bis 80 Millionen.

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