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Solartechnikkonzern US-Steuerreform belastet SMA

Die US-Steuerreform hatte Auswirkungen auf den Solartechnikkonzern SMA Solar. Das Nettoergebnis des Jahres 2017 werde durch die Reform belastet, berichtet der Konzernchef. Trotzdem könnte es 2018 leichte Zuwächse geben.

SMA Solar: US-Steuerreform belastet Nettoergebnis Quelle: dpa

DüsseldorfDer Solartechnikkonzern SMA Solar bekommt die Steuerreform in den USA zu spüren. Das Nettoergebnis des Jahres 2017 werde durch die Steueränderungen belastet, erklärte SMA-Chef Pierre-Pascal Urbon am Freitag auf einer Investorenkonferenz. Operativ (Ebit) habe SMA nach ersten Berechnung mit 45 (Vorjahr: 65) Millionen Euro die Prognose am unteren Ende der Spanne von 40 bis 60 Millionen Euro erreicht. Urbon hatte bereits Mitte der Woche mitgeteilt, trotz des Preisverfalls in der Branche 2017 besser abgeschnitten zu haben als erwartet. Zudem machte der Manager für das laufende Jahr Hoffnung auf leichte Zuwächse.

Anders als die meisten deutschen Solarmodul- und Zellhersteller, die inzwischen pleite sind, konnte sich SMA bislang im Markt behaupten. Der Konzern gilt mit seinen Wechselrichtern, dem Herzstück in Solaranlagen, als Weltmarktführer. Gleichwohl sorgen asiatische Anbieter mit Billigprodukten für Margendruck.

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