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Spanisches Geldhaus Nettogewinn der Großbank BBVA steigt um zwölf Prozent

Der Gewinnzuwachs der spanischen Großbank BBVA übertrifft im ersten Quartal die Expertenanalysen. Das Geschäft in Mexiko wird immer bedeutender.

BBVA: Mexiko-Geschäft schiebt Gewinn der Großbank an Quelle: Reuters

MadridDer spanischen Großbank BBVA helfen das starke Mexiko-Geschäft und gesunkene Belastungen für faule Kredite über die niedrigen Zinsen im Heimatmarkt hinweg. Der Nettogewinn kletterte im ersten Quartal um zwölf Prozent auf 1,34 Milliarden Euro, wie das Geldhaus am Freitag mitteilte. Das Ergebnis übertraf die Erwartungen der Analysten, die Aktien legten in Madrid um 2,3 Prozent zu.

In Mexiko erwirtschaftet BBVA rund 40 Prozent des Gewinns. Dort wächst die Bank stark und profitiert von den höheren Zinsen. In Spanien bekommen die Geldhäuser dagegen die lockere Geldpolitik und den harten Wettbewerb zu spüren, der Zinsüberschuss des Konzerns fiel binnen Jahresfrist um 0,8 Prozent.

Dank des Wirtschaftsaufschwungs in Spanien und der Erholung des Immobilienmarkts sinken zugleich die Belastungen durch faule Kredite. Davon profitierte auch der BBVA-Wettbewerber Caixabank, der seinen Gewinn im ersten Quartal um drei Viertel auf 704 (Vorjahresquartal: 403) Millionen Euro steigerte. Zudem spielte dem Institut die Übernahme der zweitgrößten portugiesischen Bank BPI in die Hände.

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