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Sparkassen Gerangel um Chefposten bei Ost-Sparkassen

Die Suche nach einem neuen Präsidenten für den Ostdeutschen Sparkassenverband ist brisant geworden. Zwei Politiker wollen kandidieren.

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Überraschend kündigte der Oberbürgermeister von Leipzig an, sich für den Präsidenten des OSV zur Wahl zu stellen. Quelle: dpa

Berlin Im Rennen um den Präsidenten-Posten des Ostdeutschen Sparkassenverbands (OSV) bahnt sich ein ungewöhnliches Gerangel an. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) kündigte am Mittwoch an, er wolle bei der Verbandsversammlung im Oktober für das Amt kandidieren. Auch der Bautzener Landrat Michael Harig (CDU) hat seinen Hut in den Ring geworfen.

Harig ist beim OSV bereits Vorsitzender des Präsidialausschusses und Vorsitzender des Verbandsvorstands. Der seit Juni 2013 amtierende OSV-Chef Michael Ermrich geht Mitte 2019 in Ruhestand.

Unklar ist, ob es wirklich zu einer Kampfabstimmung bei der Verbandsversammlung kommt. Dies wäre ungewöhnlich für den Lobbyverband. Mehrere Insider aus der Sparkassenfamilie wagten keine Prognose zur Frage, ob sich die Kontrahenten doch noch einigen und dann letztlich nur einer zur Wahl antritt. Der Ostdeutsche Sparkassenverband vertritt die Interessen von 45 Instituten aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. 

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