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Sparprogramm beim Versicherer Allianz streicht 700 Stellen in Deutschland

Bereits im Jahr 2015 hatte Allianz-Chef Oliver Bäte eine Kostensenkung angekündigt. Nun beginnt ein Sparprogramm: In Deutschland sollen 700 Stellen wegfallen, damit der Versicherer effizienter wird.

Standorte bündeln, Personal einsparen: Der Versicherungskonzern Allianz beginnt mit einem Sparprogramm. Quelle: dpa

BerlinDer Versicherer Allianz will in den kommenden drei Jahren Hunderte Stellen in Deutschland streichen. Insgesamt sollen bis 2020 rund 700 Vollzeitstellen wegfallen, wie ein Sprecher der Deutschlandsparte des Dax-Konzerns am Freitag auf Anfrage sagte. Darüber spreche man derzeit mit den Arbeitnehmervertretern. Zuvor hatte die „Süddeutsche Zeitung“ über die Pläne berichtet.

Bestimmte Funktionen werden an einigen Standorten zusammengelegt. So soll etwa die Verwaltung des Unfallversicherungsgeschäfts künftig nur noch in Berlin und München sitzen, nicht mehr zusätzlich in Leipzig, Hamburg und Stuttgart. Der Konzern investiere in die Digitalisierung, um Kunden besser und schneller bedienen zu können, so der Sprecher. Der Stellenwegfall sei eine Konsequenz daraus.

Der Stellenabbau solle fair und sozialverträglich geschehen, so die Allianz. Dazu sei aber auch Flexibilität bei den Mitarbeitern gefragt, die gegebenenfalls für neue Tätigkeiten umlernen müssten. In Deutschland beschäftigt der Versicherungskonzern rund 29.000 Mitarbeiter.

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