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Staatliche Investitionen Südkorea will Konjunkturabkühlung mit Ausgabenschub begegnen

Der Haushaltsentwurf für 2020 sieht die weitreichendsten Ausgabenpläne seit der globalen Finanzkrise 2008/2009 vor. Das Budget liegt demnach um acht Prozent über dem für dieses Jahr.

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Mit den Mehrausgaben sollen unter anderem die Schaffung neuer Arbeitsplätze, kleine Firmen und Forschungsprojekte unterstützt werden. Quelle: dpa

Südkorea will mit massiven staatlichen Investitionen die heimische Wirtschaft ankurbeln. Das zeigt der am Donnerstag vom Finanzministerium veröffentlichte Haushaltsentwurf für das kommende Jahr. Er sieht die weitreichendsten Ausgabenpläne seit der globalen Finanzkrise 2008/2009 vor. Das Budget liegt demnach um acht Prozent über dem für dieses Jahr. Das Defizit soll auf 3,6 Prozent steigen von 2,2 Prozent 2019. Mit den Mehrausgaben sollen unter anderem die Schaffung neuer Arbeitsplätze, kleine Firmen und Forschungsprojekte unterstützt werden.

Asiens viertgrößte Volkswirtschaft ist stark vom Export abhängig. Sie steht unter Druck durch die Abkühlung der weltweiten Nachfrage, den Zollkonflikt zwischen den USA und China sowie den aufflammenden Handelsstreit mit dem Nachbarn Japan. Zuletzt hatte die Notenbank ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 2,2 von zuvor 2,5 Prozent zurückgeschraubt.

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