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Stabilisierungsmaßnahme Siemens streicht in Kraftwerkssparte Teil des Urlaubsgelds

Die Belegschaft in mehreren Werken der Siemens-Kraftwerkssparte erhalten im kommenden Jahr anstatt eines zusätzlichen Urlaubsgeldes mehr Urlaubstage.

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Ein Mitarbeiter im Gasturbinenwerk in Berlin. Quelle: dpa

München Mehr Urlaub statt mehr Geld: Die Belegschaft in den sechs vom Stellenabbau betroffenen Werken in der Kraftwerkssparte von Siemens muss im kommenden Jahr auf ein zusätzliches Urlaubsgeld verzichten. Statt der tariflich vereinbarten 27,5 Prozent eines Monatslohns bekommen sie acht Tage mehr Urlaub, wie aus einem Ergänzungstarifvertrag für die Werke in Berlin, Erfurt, Erlangen, Görlitz, Mülheim/Ruhr und Offenbach hervorgeht, den die Gewerkschaft IG Metall im Internet veröffentlicht hat.

„Das trägt im Interesse aller Beteiligten zur Stabilisierung des Bereichs in einer schwierigen Situation bei“, erklärte die Gewerkschaft. Ein Siemens-Sprecher sagte, man reagiere damit auf die Unterauslastung im Geschäft mit Gas- und Dampfturbinen.

Das normale tarifliche Urlaubsgeld, rund 70 Prozent eines Monatsgehalts, und das Weihnachtsgeld sind von der Regelung unberührt. In der Sparte arbeiten in Deutschland rund 16.000 Menschen für Siemens, 2900 von ihnen verlieren in den kommenden Jahren ihren Arbeitsplatz. Der „Spiegel“ berichtet in der neuesten Ausgabe ebenfalls über die Pläne.

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