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Stadler Rail Schweizer Zugbauer erwägt offenbar Börsengang

Die Investmentbank Alantra berät Stadler offenbar bezüglich eines möglichen Börsengangs. Das Schweizer Unternehmen hält sich aber auch andere Optionen offen.

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Die Stadler Rail setzte im vergangenen Jahr 2,4 Milliarden Franken um. Quelle: dpa

Zürich/Frankfurt Der Schweizer Zugbauer Stadler treibt seine Vorbereitungen für einen Börsengang (IPO) voran. Das Familienunternehmen habe die Investmentbank Alantra zum Berater bestellt, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Alantra berät Stadler damit etwa bei der Auswahl der Banken, die einen Börsengang organisieren würden.

Einer der Personen zufolge dürfte die Transaktion nicht vor Frühjahr 2019 auf Basis des Jahresabschlusses für 2018 über die Bühne gehen.

2017 erwirtschaftete Stadler mit 7600 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,4 Milliarden Franken. Bis 2020 rechnet der Schienenfahrzeug-Hersteller mit Erlösen von 3,9 Milliarden Franken.

Eine Firmensprecherin erklärte: „Ein IPO ist eine Option. Es gibt jedoch keinen Entscheid dazu, deshalb kann ich mich auch nicht zu Details äußern.“ Konzernchef Peter Spuhler hatte kürzlich in einem Interview mit der „Handelszeitung“ erklärt, Alternativen zu einem Börsengang seien eine Fusion mit einem strategischen Partner oder auch ein Alleingang.

„Es gibt keinen fixen Plan. Richtig ist: Wir haben einen sogenannten Readiness-Check gemacht, um zu schauen, ob wir überhaupt für einen IPO bereit wären, und damit wir wissen, wo es noch Handlungsbedarf gäbe.“

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