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Start-up-Investor Rocket Internet fährt im ersten Halbjahr rote Zahlen ein

Für den Start-up-Investor lief das erste Halbjahr durchwachsen. Rocket Internet macht weiterhin Verluste und will am Rückzug von der Börse festhalten.

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Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Rocket Internet AG will das Unternehmen von der Börse nehmen. Quelle: dpa

Der Berliner Start-Up-Investor Rocket Internet hat im ersten Halbjahr einen kleinen Verlust gemacht. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 12 Millionen Euro nach einem Gewinn von 548 Millionen Euro vor einem Jahr, wie das MDax-Unternehmen am Freitag in Berlin mitteilte. Wesentliche Beteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen von Rocket Internet hatten auch im zweiten Quartal rote Zahlen eingefahren. Dennoch hätten sie sich operativ trotz Covid-19-Krise gut entwickelt, hieß es vom Konzern.

Im Jahresverlauf besserte sich die Bilanz für Rocket gegenüber dem ersten Quartal ohnehin deutlich, nach drei Monaten hatte ein Verlust von 162 Millionen Euro unter dem Strich gestanden. Die Börsenkurse von Beteiligungen entwickelten sich laut Rocket-Chef Oliver Samwer im zweiten Quartal positiv. Ende August verfügte Rocket Internet netto über liquide Mittel von 1,2 Milliarden Euro. Ende April waren es noch 1,9 Milliarden Euro gewesen.

Rocket will sich von der Börse zurückziehen und hat Anfang September den Investoren den Rückkauf der Aktien zu 18,57 Euro angeboten.

Mehr: Kritik an Samwers Börsenrückzug: „Eine bodenlose Frechheit“

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