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Start-ups Mehr neue Jobs durch Existenzgründungen

Neugründungen gewinnen für den Arbeitsmarkt immer mehr an Relevanz. Gleichzeitig sinkt jedoch allgemein das Interesse an der Selbstständigkeit.

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Neugegründete Unternehmen haben im vergangenen Jahr 219.000 Arbeitsplätze geschaffen. Quelle: dpa

Frankfurt/Main Gründer neuer Unternehmen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Jobs geschaffen als 2017. Umgerechnet in Vollzeitstellen entstanden 219.000 Arbeitsplätze, wie aus Daten der staatlichen Förderbank KfW hervorgeht. „Das zeigt, wie relevant Neugründungen für die Beschäftigung in Deutschland sind“, heißt es im aktuellen KfW-Gründungsmonitor. Im Jahr zuvor wurden nur 145.000 neue Jobs verzeichnet, 2016 waren es 215.000 Stellen.

Angesichts des boomenden Arbeitsmarkts sinkt allerdings generell das Interesse vieler Menschen an einer Selbstständigkeit. Im vergangenen Jahr stabilisierte sich die Entwicklung jedoch weitgehend. Den Angaben zufolge machten sich 547.000 Menschen selbstständig, das waren 2 Prozent weniger als 2017. In der Vergangenheit hatte es noch Rückgänge mit jeweils zweistelligen Raten gegeben.

Am Laufen gehalten wurde das Gründungsgeschehen von Frauen. 216.000 Existenzgründerinnen wagten den Schritt in die Selbstständigkeit, das waren 4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der männlichen Existenzgründer sank dagegen um 5 Prozent auf 331.000. Knapp die Hälfte der Frauen nannte bei der KfW-Befragung Unabhängigkeit als wichtigstes Motiv. Bei Männern waren es 35 Prozent.

Mehr: Nicht nur Hochschulabsolventen gründen Start-ups. Großen Anteil an der deutschen Gründungswelle haben Unternehmer über 50, wie eine Studie zeigt.

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