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Start-ups Staatliche Plattform soll Gründer unterstützen

Ab März können sich Gründer über eine staatliche Plattform Hilfe einholen. Auch Finanzierungsmöglichkeiten sollen zentral vermittelt werden. Als Betreiber fungieren das Bundeswirtschaftsministerium und die Förderbank KfW.

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Gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium will die KfW Gründer unterstützen. Quelle: dpa

Frankfurt/Berlin Das Bundeswirtschaftsministerium und die staatliche Förderbank KfW wollen Wachstumsfirmen mit einer neuen Plattform besser unterstützen. Von März 2018 an sollen sich Gründer über das Portal kostenlos Rat und Finanzierungen einholen können, hieß es am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Pilotphase des Projekts sei bereits gestartet. Mehr als 35 zentrale Partner aus der Finanzbranche sowie den Kammern stünden schon auf dem Portal bereit.

Über die Internetseite www.gruenderplattform.de bieten die Bank und das Wirtschaftsministerium Start-ups Unterstützung an von der Idee, über Geschäftsmodell und Businessplan bis zur Wahl der Finanzierung. „Wir wollen die Chancen der Digitalisierung gezielt nutzen“, sagte Staatssekretär Matthias Machnig (SPD). Dazu gehöre eine digitale Infrastruktur, die es Gründern erlaube, sich mit ihren Netzwerken auszutauschen und in Kontakt zu regionalen Akteuren zu treten.

Mit dem Projekt will der Bund mehr Menschen zur Selbstständigkeit ermuntern. Im globalen Vergleich hinkt Deutschland bei den Gründungen hinterher. Zudem kommen Start-ups hierzulande nur schwer an Geld von Investoren für die weitere Expansion. KfW-Vorstand Ingrid Hengster hatte die Finanzierungslücke in der frühen Wachstumsphase zuletzt auf 500 bis 600 Millionen Euro pro Jahr beziffert.

Die KfW fördert seit längerem Start-ups in Deutschland. Erst im Juni rief sie eine neue Beteiligungsgesellschaft ins Leben, um Gründer besser mit Wagniskapital von Investoren zu versorgen. Sie soll bestehende Förderinstrumente der Bank bündeln und Wachstumsfirmen in den kommenden zehn Jahren zwei Milliarden Euro bereitstellen.

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