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Statnett Norwegischer Netzbetreiber schließt Siemens von allen Aufträgen aus

Der norwegische Netzbetreiber Stattnet will Siemens bei der Auftragsvergabe vorerst nicht mehr berücksichtigen. Grund dafür sei, dass ein Subunternehmer seine Mitarbeiter zu schlecht entlohnt habe.

OsloDer staatliche norwegische Stromnetzbetreiber Statnett will Siemens vorerst von allen Projekten ausschließen. Grund sei, dass ein slowakischer Subunternehmer des Münchner Industriekonzerns seine Mitarbeiter zu schlecht bezahlt habe, erklärte Statnett am Mittwoch. Siemens habe nach Ablauf mehrerer Fristen nicht unter Beweis stellen können, dass man das Problem gelöst habe.

Der Staatskonzern überlege noch, ob auch bereits unterzeichnete Aufträge an Siemens ausgesetzt werden könnten. Ein Dorn im Auge sind Statnett die Löhne bei der slowakischen Firma Hesia, die nach Angaben des Netzbetreibers im Auftrag der Siemens-Tochter Koncar Transformatoren in Norwegen montiere.

Siemens erklärte, die Vorwürfe würden noch geprüft. Statnett betreibt in Norwegen ein Hochspannungsnetz von 11.000 Kilometern und ist auch für die internationalen Leitungsverbindungen in die Nachbarstaaten Finnland, Schweden, Russland und Dänemark sowie in die Niederlande verantwortlich.

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