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Stefan Kapferer 50Hertz-Chef sieht noch viel Potenzial für Windräder an Land

Der neue Chef des Übertragungsnetzbetreibers sieht viele Flächen, die für neue Windkraftanlagen in Frage kommen – beispielweise Einflugschneisen an Flughäfen.

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Weil es inzwischen so viele Windräder in Deutschland gibt, hat sich der Deutschen Flugsicherung zufolge der Bau von Anlagen in den Funkstandorten an Flughäfen verlangsamt. Quelle: dpa

Der neue Geschäftsführer des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz, Stefan Kapferer, sieht trotz viel Kritik Potenzial für Windräder an Land. „Ich bin fest davon überzeugt, dass es noch viele Flächen gibt, die man dafür besser nutzen kann“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

So kämen etwa Einflugschneisen an Flughäfen für Windkraftanlagen in Frage. Hier könnte die Deutsche Flugsicherung Technologien entwickeln, die Windausbau und Sicherheit gemeinsam zulassen.

Um Fluganlagen herum gibt es in der Regel einen Schutzbereich in einem 15-Kilometer-Umkreis, in dem jedes Bauvorhaben spezielle Genehmigungen braucht. Ende Oktober standen deutschlandweit nach Angaben der Deutschen Flugsicherung (DFS) rund 2100 Windenergieanlagen in den Schutzbereichen von Funkstandorten an Flughäfen. Weil es inzwischen so viele Windräder in Deutschland gebe, habe sich der Bau der Anlagen in den Schutzbereichen verlangsamt, sagte eine DFS-Sprecherin.

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