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Steinkohleabbau Erstmals betriebsbedingte Kündigungen im Ruhrbergbau

Der Essern Bergbaukonzern RAG sieht sich gezwungen, Kündigungen auszusprechen. Etwa 200 Bergleute sind betroffen.

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Der Förderturm der Zeche Prosper Haniel. 2018 wurde das Werk geschlossen. Quelle: dpa

Essen Ein halbes Jahr nach dem Ende der Steinkohleförderung in Deutschland will der Bergbaukonzern RAG erstmals in seiner Geschichte Mitarbeitern betriebsbedingt kündigen. Etwa 200 Bergleute sind davon betroffen, wie ein Unternehmenssprecher am Freitag sagte. Sie hätten alle Angebote des Unternehmens ausgeschlagen, zu einem anderen Arbeitgeber zu wechseln.

Deshalb bleibe der RAG keine andere Wahl, als Kündigungen auszusprechen. „Wir haben versucht und werden auch bis zuletzt versuchen, alle Kollegen in neue Jobs zu bringen. Aber sie müssen sich auch helfen lassen“, sagte der Sprecher. Auch die Gewerkschaft IG BCE hatte die Bergleute aufgefordert, die Jobangebote anzunehmen. Diese auszuschlagen sei „wirklich fahrlässig“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Michael Vassiliadis.

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