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Stellenabbau Unicredit will wohl rund 3.000 weitere Jobs streichen

Der Stellenabbau soll unter anderem Bürokratie eindämmen. Von den Streichungen sei neben dem Hauptstandort in Italien auch das Ausland betroffen.

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In einer früheren Initiative strich UniCredit bereits rund 3.900 Stellen. Quelle: imago images/Independent Photo Agency

Zur Stärkung der Rentabilität plant die Unicredit informierten Kreisen zufolge, rund 3.000 weitere Stellen zu streichen. Wie zu hören ist, soll sich der Jobabbau hauptsächlich auf die Unternehmenszentrale konzentrieren. Hier sollen Bürokratie eingedämmt und Redundanzen abgebaut werden.

An endgültigen Zahlen wird den Angaben zufolge noch gearbeitet. Einschnitte seien sowohl in Italien als auch im Ausland geplant, hieß es. Ein Sprecher der Unicredit lehnte eine Stellungnahme ab.

Der neue Stellenabbau käme zusätzlich zur bereits im Rahmen einer früheren Abbauinitiative beschlossenen Streichung von rund 3.900 Positionen, die noch umgesetzt werden muss.

Die Unicredit ist in 13 europäischen Ländern aktiv und hatte Ende September mehr als 87.000 Mitarbeiter.

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    In Italien soll der Jobabbau auf freiwilliger Basis erfolgen und durch Vorruhestandsregelungen und Sozialleistungen erleichtert werden, so die darüber informierten Personen. Es seien auch einige Neueinstellungen geplant, hieß es.

    Mehrere hundert Stellen in den internationalen Zentren der Bank von New York bis Tokio werden den Angaben zufolge von den Kürzungen betroffen sein. Die Bank verlagert das Einlagen- und Kreditgeschäft von Repräsentanzen in die Kernländer in Europa.

    Im Rahmen ihrer Pläne will die Unicredit auch ihre Handelsaktivitäten in Mailand zentralisieren, während die Treasury-Aktivitäten zwischen der italienischen Finanzmetropole und München aufgeteilt werden sollen. Wie Bloomberg im Oktober berichtete, baut Unicredit auch in Großbritannien Personal ab und verlegt die meisten der in London tätigen Handelsmitarbeiter nach Mailand.

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