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Strategie der Deutschen Bank Aufsichtsratschef Achleitner will am Investment-Banking festhalten

Die Deutsche Bank hat sich von ihrem Investmentbanking-Co-Chef Schenck getrennt. Die Sparte selbst stehe deshalb aber nicht zur Disposition.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank will das Investmentbanking nicht aufgeben. Quelle: dpa

FrankfurtMit dem überraschenden Wechsel an der Spitze der Deutschen Bank und dem Rückzug eines der wichtigsten Investmentbanker ist laut Aufsichtsratschef Paul Achleitner kein grundlegender Strategiewechsel verbunden. „Es geht nicht um eine Abkehr vom Investmentbanking", sagte Achleitner der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Dienstausgabe). Entsprechend sei der Abgang des bisherigen Co-Chefs der Investmentbank, Marcus Schenck, kein Hinweis auf eine Änderung des Geschäftsmodells.

„Marcus Schenck hatte mir vor Ostern signalisiert, dass er das Unternehmen verlassen wolle, weil er die Investmentbank gerne vergrößern wollte, die Bank das derzeit aber nicht in dieser Weise mittragen wollte.“ Achleitner, früher Deutschland-Chef von Godman Sachs und damit einer der führenden Investmentbanker des Landes, hält ein starkes Investmentbanking weiterhin für eine tragende Säule der Deutschen Bank.

Die europäische Wirtschaft brauche starke Universalbanken wie die Deutsche Bank. „Auch eine Investmentbank hat eine volkswirtschaftliche Funktion – und entsprechend große Chancen, genau wie die anderen Geschäftsfelder der Deutschen Bank.“

Achleitner hatte am Sonntagabend überraschend den bisherigen Vorstandschef John Cryan durch den Chef der Privatkundensparte, Christian Sewing, ersetze. Im Zuge des Vorstandsumbaus verlässt Investmentbank-Co-Chef Schenck das Geldhaus. Der Südafrikaner Gart Ritchie wird diesen Teil der Bank künftig alleine führen und steigt zum Stellvertreter Sewings auf.

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