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Streit um Devisenmanipulationen Morgan Stanley einigt sich mit Investoren

Morgan Stanley und andere Banken schließen in den USA einen Vergleich über mehr als 110 Millionen Dollar. Hintergrund ist der Vorwurf von Investoren, Referenzkurse mit Hilfe von Chaträumen manipuliert zu haben.

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Mehrere Banken zahlen insgesamt 111,2 Millionen Dollar, um in den USA Prozesse zu verhindern. Quelle: Reuters

New York Im Streit über Manipulationen am Devisenmarkt haben Morgan Stanley, die Royal Bank of Canada und drei weitere Geldinstitute einen Vergleich mit Investoren geschlossen. Wie aus am Freitag eingereichten Unterlagen eines Bundesgerichtes in New York hervorgeht, zahlen die Unternehmen insgesamt 111,2 Millionen Dollar, um in den USA Prozesse zu verhindern. Allein auf Morgan Stanley kommen demnach 50 Millionen Dollar zu. Die Einigung muss noch von einem Richter genehmigt werden. Bei den drei anderen Instituten handelt es sich um die französische Societe Generale, die britische Standard Chartered und die Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ. Die Banken haben ein Fehlverhalten zurückgewiesen.

Investoren hatten den Konzernen vorgeworfen, Referenzkurse mit Hilfe von Chaträumen manipuliert zu haben. Gerichtsunterlagen zufolge haben 14 der insgesamt 16 verklagten Banken den Streit beigelegt und zahlen insgesamt 2,12 Milliarden Dollar. Klägeranwälten zufolge steht eine Einigung mit der Credit Suisse und der Deutschen Bank noch aus. Der Frankfurter Konzern lehnte einen Kommentar ab. Die Credit Suisse konnte am Freitagabend nicht mehr für eine Stellungnahme erreicht werden.

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