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Stromausfall in Großbritannien Britische Energiefirma sieht keine Beweise für Cyberangriff

Hinter dem Stromausfall in Großbritannien steckt wohl keine Cyberattacke. Am Freitag war die Stromversorgung für 90 Minuten unterbrochen gewesen.

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Von den Stromausfällen waren auch Passagiere an Bahnhöfen betroffen. Quelle: dpa

London Ein Stromausfall in weiten Abschnitten Großbritanniens ist nach Angaben des britischen Elektrizitätsversorgers National Grid wahrscheinlich nicht auf einen Cyberangriff zurückzuführen. Der Ausfall am Freitag sei passiert, als zwei Elektrizitätswerke beinahe gleichzeitig nicht mehr funktionsfähig gewesen seien, teilte Sprecher Duncan Burt mit.

Deshalb habe das System die Stromversorgung für einige Gegenden des Landes abgeschnitten. Das Unternehmen sei sich „sehr sicher, dass keine böswillige Absicht oder ein Cyberangriff involviert waren“, sagte Burt. Dass zwei Elektrizitätswerke ausfielen, sei ein „sehr, sehr seltenes Ereignis“, sagte Burt.

Der Stromausfall veranlasste, dass Ampeln ausgingen und mit Strom betriebene Züge nicht mehr vorankamen. Die Stromversorgung wurde innerhalb 90 Minuten wiederhergestellt. Viele Reisende saßen aber stundenlang in Zügen fest.

Mehr: Europa braucht eine globale Stromversorgung fordert RWE-Chef Rolf Martin Schmitz in seinem Gastbeitrag.

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