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Stromnetzbetreiber RWE will Beteiligung an Amprion behalten

Ein chinesischer Versorger will ins deutsche Stromnetz einsteigen. Der Energiekonzern RWE lehnt aber einen Verkauf seiner Amprion-Beteiligung ab.

Das staatlich regulierte Geschäft mit den Strom- und Gasnetzen verspricht sichere Einnahmen und ist deswegen bei Investoren begehrt. Quelle: dpa

Düsseldorf
Der Energiekonzern RWE hält an seiner Beteiligung am Stromnetzbetreiber Amprion fest. „Unser Amprion-Anteil steht nicht zum Verkauf. Wir sind mit der Beteiligung sehr zufrieden“, sagte eine Sprecherin am Dienstag. RWE hält noch 25,1 Prozent an dem Unternehmen, das neben 50Hertz, Tennet und Netze BW zu den vier Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland gehört. RWE hatte 2010 74,9 Prozent an ein Konsortium um die Commerzbank-Tochter Commerz Real verkauft.

Das staatlich regulierte Geschäft mit den Strom- und Gasnetzen verspricht sichere Einnahmen und ist deswegen bei Investoren begehrt. Der Versorger State Grid Corporation of China (SGCC) prüft derzeit einen Einstieg beim Amprion-Konkurrenten 50Hertz. Sollte dieser Vorstoß scheitern, könnten die Chinesen Branchenexperten zufolge die RWE-Beteiligung an Amprion ins Visier nehmen.

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