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Studie zeigt Schwächen Die Probleme der Online-Lebensmittelhändler

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Manch ein Newcomer muss aufgeben


Das Düsseldorfer Unternehmen, an dem sich der Handelsriese Metro mit 15 Prozent beteiligt hat, verkauft seine Lebensmittel in eigenen stationären Läden und liefert die Ware von dort aus, wenn jemand seinen Wochenendeinkauf online bestellt. Probleme wie das langwierige, aufwendige Versenden der sensiblen Produkte entfallen, denn ein eigener Lieferdienst bringt den Einkauf zu den Kunden nach Hause. „Zu unseren Top Ten gehören Obst und Gemüse“, versichert Diehl.

Doch mancher Newcomer muss seine hochfliegenden Pläne wieder aufgeben wie Shopwings aus Berlin. Das Start-up aus dem Hause Rocket Internet arbeitete mit Freelancern zusammen, die für den Kunden einkaufen gingen. So sollten die Lebensmittel nicht nur schnell zum Besteller gelangen. Wenn das bevorzugte Knäckebrot alle war, konnte der Einkäufer konnte auch anrufen und eine Alternative anbieten. Die preisbewussten Deutschen waren offensichtlich nicht bereit, den Aufpreis von mindestens fünf Euro pro Einkauf für den Service zu zahlen.

Die größten Ernährungsmythen
Verlängern Chili-Schoten das Leben? Quelle: REUTERS
Schokolade Quelle: dpa
Je mehr Vitamine desto besser Quelle: dpa
Brot macht dick und ist ungesundGerade für die Verfechter kohlehydratarmer Nahrung steckt der Teufel im Brot: Es mache dick und trage sogar Mitschuld an Diabetes. Das ist so allerdings nicht richtig: Gerade Vollkornbrot (echtes Vollkornbrot, kein mit Malz eingefärbtes Weißbrot) hat sehr viel Ballaststoffe. Die sind gesund und machen satt. Außerdem liefert es verschiedene Vitamine sowie Iod, Flur, Magnesium und Zink. Quelle: dpa
"Light", "Leicht" oder "Fettarm" - das ist gut für die schlanke LinieDie Lebensmittelindustrie hat den Trend zu bewusster Ernährung entdeckt und nutzt ihn mit Fitness- und Wellness-Begriffen gezielt aus. Doch die Verbraucherorganisation Foodwatch warnt: Oft werden so Lebensmittel beworben, die alles andere als kalorienarm sind. Der Verein hat das Nährwertprofil von sogenannten Fitness-Müslis, Wellness-Wasser oder Joghurt-Drinks überprüft und kam zu dem Ergebnis, dass die scheinbar "gesunden" Lebensmittel Softdrinks oder Fast-Food-Snacks beim Zucker-, Salz- oder Fettgehalt oftmals in nichts nachstehen. Bei fettarmen Produkten wird der Geschmacksmangel häufig durch zahlreiche andere Inhaltsstoffe, etwa Stärke und Zucker, ausgeglichen - der Kaloriengehalt unterscheidet sich kaum, ist manchmal durch den hohen Zuckergehalt sogar höher - und gesund ist das Light-Produkt noch lange nicht. Quelle: dpa
Kartoffeln machen dick Quelle: dpa
Öko-Lebensmittel sind gesünder Quelle: dpa

Und auch die Supermärkte, die einen Teil der Kosten hätten decken sollen, sahen nicht ein, warum sie das Start-up mit einer Provision an ihrem Umsatz beteiligen sollten. Das Ergebnis: Nach nur zehn Monaten gab Shopwings das Geschäft in Deutschland auf und konzentriert sich nun auf die Märkte in Australien und Südostasien.

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    Die großen Lebensmittelketten wollen sich die Kunden von den Startups nicht ausspannen lassen. Mancher geht es in dieser frühen Phase des Marktes allerdings noch vorsichtig an. Edeka Südwest aus Offenburg etwa sieht den Versand von Waren bislang als „ein Nischengeschäft, in dem wir vorerst noch Erfahrungen sammeln“, wie eine Pressesprecherin sagte.

    Der Lebensmittelhändler ist mit Shops für Spezialitäten und Feinkost und für Lebensmittel des täglichen Bedarfs, aber ohne kühlpflichtige Ware im Geschäft. „Da gibt es noch keine praktikable und bezahlbare Lösung, die unsere Ansprüche an Frische und Qualität erfüllt“, sagte die Pressesprecherin.

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